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Hier möchten wir uns kurz vorstellen:

Nachdem am 21. April 2011 das Land Burgenland sowie die Österreichischen Bundesbahnen bekannt gaben, dass die Bahnstrecke Oberwart – Friedberg per 1. August eingestellt werden würde, hat sich in Oberwart eine überparteiliche Bürgerinitiative mit dem Namen „Südburgenland Pro Bahn“ gegründet.

Wir lehnen diese Entscheidung ab. Unser erklärtes Ziel ist es, die Bahnstrecke zu erhalten und nachhaltig zu attraktivieren. Wir sehen im Bus keine Alternative zum bestehenden Bahnnetz, sondern lediglich eine Ergänzung. Die Einstellung des Personenverkehrs entzieht sich jeglicher vernünftiger und vorausschauender Argumentation.

Wir verstehen uns als überparteiliche Plattform, das heißt, wir wollen uns keiner politischen Ecke zuordnen lassen. Unsere Initiative hat Unterstützer aller politischen Couleurs, also auch jener Parteien, welche diese Entwicklung, die einem Anschlag auf das Südburgenland gleich kommt, zu verantworten haben.

Wir stellen uns auch ganz klar gegen die Benachteiligung des Südburgenlandes, das von den 55 Mio. € jährlich, die im Nordburgenland in die Bahn investiert werden, keinen Cent zu sehen bekommt. Die Bahn ist ein wichtiger Punkt, wenn es darum geht, das Südburgenland zu entwickeln und negativen Entwicklungen unserer Region (Wirtschaft, Demographie, etc.) entgegen zu treten.

Wir richten uns auch gegen die Misswirtschaft, die hier mit unseren Steuergeldern betrieben wurde. Millionen wurden bereits in die Attraktivierung und in den Ausbau der Bahn nach Ungarn investiert. Geld, das wir alle erbringen mussten und das jetzt, sollten wir die Einstellung der Bahn nicht abwenden können, wortwörtlich „für die Katz“ war.

Was haben wir bisher erreicht?

Da die politisch Verantwortlichen die Weitergabe der Information zur Einstellung der Bahn bewusst möglichst lange hinausgezögert haben, war uns bewusst, dass uns nicht viel Zeit bleiben würde, das Ende des Personenverkehrs zu verhindern. Innerhalb von nur wenigen Wochen haben wir es aber geschafft, über 5.000 Unterschriften zu sammeln und einen Aktionstag auf die Beine zu stellen, den das Südburgenland noch nicht gesehen hat. Bis zu 400 Personen haben sich an der Demonstration in Oberwart am 27. Mai 2011 beteiligt und damit gezeigt, dass es uns nicht egal ist, dass die Bahn eingestellt wird. Auch dem Trauermarsch am 31. Juli 2011 wohnten bis zu 400 Personen bei. Wir sehen die Bevölkerung klar hinter unseren Positionen und wir werden weitere Schritte setzen.

Wer wir sind?

Wir sind ganz normale Bürger, die selbst von dieser Entwicklung betroffen sind und ihre Freizeit dafür einsetzen, die Bahn zu erhalten. Als organisatorische Basis dient uns der „Energiestammtisch Südburgenland“.

Der Sprecher unserer Initiative ist Dipl.Ing. Dietrich Wertz. Weitere Mitglieder des Sprecherteams sind Johanna Glaser und Christoph Wachholder.

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