Forderungen

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Steigende Treibstoffpreise, zunehmend überlastete Straßen, die massive Überschreitung der österreichischen CO2-Emissionsgrenzen und das Ziel der „burgenländischen Energieautarkie“ erfordern fortschrittliche und flächendeckende Lösungen im Mobilitätsbereich.
Durch die Einstellung des Personenverkehrs im Bezirk Oberwart sind zahlreiche Pendler – vor allem junge Menschen – gezwungen, entweder in die Ballungszentren auszuwandern oder auf weniger ökologische und weniger sichere Mobilitätsformen (PKW oder Bus) umzusteigen.

Um eine Aufwertung der Region zu erreichen, fordern wir eindringlich folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Situation:

  1. Wir fordern vom Land Burgenland sowie vom zuständigen Bundesministerium eine positive Entscheidung über die Wiedereinführung des Personenverkehrs auf der Bahnlinie Oberwart – Friedberg.
  2. Wir fordern die Bestellung von durchgehenden Pendlerzügen von Oberwart nach Wien durch das Land Burgenland – und in weiterer Folge auch deren explizite Bewerbung.
  3. Wir fordern die Attraktivierung der Verbindung Oberwart – Wien sowie die Anbindung unserer Bahnlinie an das internationale Eisenbahnnetz! Nur die Bahn ermöglicht eine rasche und verlässliche Anbindung an den neuen Hauptbahnhof Wien, an den Flughafen Wien und die Ballungsräume Wiener Neustadt und Baden sowie an das hochrangige Schienennetz nach Szombathely. Die Bahn ist ein bewährtes Mittel für die sichere Beförderung von Schülern zwischen Niederösterreich, der Oststeiermark und dem Südburgenland.
  4. Wir fordern eine Beschleunigung der Zugsverbindung Oberwart-Wien auf 90 Minuten. Mittelfristig ist zur weiteren Unterschreitung dieses Wertes sowie vor allem auch aus ökologischen Gründen eine Elektrifizierung der Strecke geboten. Wie schon wiederholt zugesagt, sind auch die Sicherungsanlagen dem Stand der Technik entsprechend nachzurüsten.
  5. Wir fordern eine Verbesserung des Services auf der Strecke. Dabei dürfen insbesondere die in der Vergangenheit nicht genützten Chancen zur Attraktivierung der Bahn nicht ausgeblendet werden. Angebote alternativer Anbieter sollen ernsthaft geprüft werden.
  6. Die Politik muss sich endlich klar zum Güterverkehr auf der Pinkatalbahn bekennen. Manche Unternehmen sind abhängig von dieser Infrastruktur und müssten ihren Standort aufgeben. Dies würde nicht nur Arbeitsplätze vernichten, sondern auch zum Nachteil einer ohnehin strukturschwachen Region sein.
  7. Wir fordern alle politischen Mandatare Süd-Ost-Österreichs auf, sich öffentlich und mit Nachdruck für die Attraktivierung der Bahn und damit für ihre Region einzusetzen!

Seit Jahren sind sich Vertreter sämtlicher politischer Parteien einig, dass die Bahn im Südburgenland aufgewertet werden soll. Bis zum heutigen Tag wurde nichts in den Ausbau Oberwart – Friedberg investiert, sehr wohl aber wurden viele Millionen Euro für den Ausbau des Personenverkehrs zwischen Oberwart und Großpetersdorf in die Hand genommen. Wird die Verbindung Oberwart – Friedberg gekappt, dann ist diese Investition verloren!

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